Gleiche Transportaufgaben zusammenfassen
Führen Sie reale Ladeeinheiten, Träger, Orte und vollständige Arbeitsaufträge zusammen. Ein Gerät kann mengenmäßig frei sein und trotzdem wegen Aufnahme, Hubaufgabe, Boden oder Bedienform nicht passen. Mischen Sie solche Aufgaben nicht in einen pauschalen Paletten-pro-Stunde-Wert.
Erfassen Sie den Umlauf von Aufnahme bis vollständiger Warenabgabe, Trennung, Rückzug und erforderlicher Rückkehr. Hinzu kommen beobachtete Warte- und Rangieranteile, Wechsel, Vorbereitung und gegebenenfalls Übergaben. Der Bedienformvergleich und das Routenblatt verwenden dieselbe Aufgabe.
Zeit und Verfügbarkeit getrennt aufschreiben
Mit Touch oder nach Tab-Fokus mit den Pfeiltasten seitlich verschieben.
| Position | Welche Angaben Sie tatsächlich benötigen |
|---|---|
| Bedarf | Welche Aufträge kommen wann an, und wann müssen sie fertig sein? |
| Zyklus | Vollständige Zeitbasis je passender Aufgabenfamilie, einschließlich Rückkehr. |
| Geräte | Nur passende Ausführungen mit konkreten Lade-, Prüf-, Service- und Ausfallfenstern. |
| Personen | Tatsächlich verfügbare geeignete Personen für denselben Umfang. |
| Raum | Verkehrs-, Warte-, Abgabe-, Abstell- und Ladeorganisation in normaler Belegung. |
| Rest | Nicht erledigte Aufträge, fehlender Leistungsbeleg oder offene Ausnahme. |
Ein Tagesdurchschnitt kann eine kurze Spitze verdecken. Eine Reserve muss den bezeichneten Ausfall- oder Ausnahmefall beantworten; ein pauschaler Prozentaufschlag wird hier nicht als Geräteempfehlung eingesetzt.
Gedankenfall: zwölf Aufträge in einer Stunde
Vollständig hypothetisch: Zwölf gleiche Aufträge liegen zu Beginn vor und sollen binnen 60 Minuten enden. Ein ganzer Umlauf dauere angenommen 10 Minuten. A und B seien passende, einsatzbereite Geräte mit je einer verfügbaren geeigneten Person und vollständig geklärten Geräte-/Boden-/Betriebsbedingungen. C lade während des gesamten Fensters und stehe nicht zur Verfügung.
Der gedachte Arbeitsbedarf beträgt 12 × 10 = 120 Geräteminuten. A und B stellen zusammen 2 × 60 = 120 Minuten bereit. Unter der zusätzlichen Annahme von sechs ohne Unterbrechung aufeinanderfolgenden Umläufen pro Gerät enden alle zwölf Aufträge im gedachten Fenster. Damit ist nur dieser Rechen- und Ablaufumfang beantwortet. Es wurde keine reale Zykluszeit gemessen und keine Reserve nachgewiesen.
Fällt B in diesem Fenster aus, bleibt A mit angenommenen sechs Umläufen. Sechs Aufträge sind am Ende offen. Das vorhandene C ist weiterhin kein verfügbarer Ersatz. Eine Servicezusage oder Ladekapazität muss den tatsächlich fehlenden Zeitraum beantworten, bevor daraus ein neuer Plan entsteht.
Eine geänderte Route mit zusätzlichem Warten eröffnet die Zeitbasis erneut. Der alte 10-Minuten-Wert wird nicht übertragen. Die unveränderte Aufgaben- und Geräteidentität bleibt erhalten; die neue Leistungs- und Verfügbarkeitsantwort muss die geänderte ganze Folge tragen.
Vom Rechenblatt zur tatsächlichen Planung
Führen Sie tatsächliche Umlaufzeiten, Ankunftsspitzen und verfügbare Geräte und Personen für denselben aktuellen Aufgabenplan zusammen. Prüfen Sie, ob Aufträge auf der Route überhaupt parallel abgewickelt werden können. Eine rechnerische Minutensumme behebt keine blockierte Übergabe, fehlende Person oder ungeklärte Gerätepassung.
Vergleichen Sie Beschaffung und Betrieb anschließend auf derselben Leistungs- und Zeitbasis: Gesamtkosten, Mietfenster und Service- und Teileumfang im Kaufbriefing. Die verfügbare Reserve wird mit Anlass und Grenze benannt.
Häufige Planungsfragen
Wie viele Geräte brauche ich je Jahreskilometer?
Es gibt hier keine solche Umrechnung. Aufträge, ganze Umläufe, Spitzen und tatsächlich passende verfügbare Ressourcen sind zuzuordnen.
Ist ein vorhandenes Gerät automatisch Reserve?
Es muss für dieselbe Aufgabe geeignet und im benötigten Fenster tatsächlich einsatzbereit sein.
Ist das Stundenbeispiel ein Durchsatzversprechen?
Nein. Zeiten, Personen und Ablauf sind ausdrücklich angenommen. Reale Zeit- und Verfügbarkeitsbelege fehlen.
Quellen und reale Datenlücken
Das Rechenbeispiel ist eigene elementare Arithmetik auf erfundenen Eingängen. Tatsächliche Ankunftsverteilung, Zykluszeiten, Geräte-/Personenverfügbarkeit und Parallelität bleiben offen.
- BetrSichV § 3 – Gelesener Rahmen für tatsächliche Aufgabe, Arbeitsorganisation und vorhersehbare Störungen.
Redaktion e-hubwagen.de, Arbeitsstand 11. Oktober 2026. Eigene Beispiele und Zeichnungen sind ausdrücklich keine tatsächlich geprüften Geräte, Messungen oder Betriebsfälle. Eine konkrete Rückfrage vorbereiten.